12 Tipps für die perfekte Langzeitbelichtung

By • am 10. Dezember 2010 • Kategorie: Tipps und Tricks

Im letzten Artikel zum Thema “Langzeitbelichtung” haben wir uns mit eher technischen Aspekten der Langzeitbelichtung auseinandergesetzt. Diesmal wollen wir euch 12 Tipps geben, wie ihr problem- und stresslos ein Nachtshooting vorbereiten könnt.

Allerdings solltet ihr nicht so stark mit dem “Aufhelllicht” spielen;-)

 

Der Maschsee Hannover

Die Ausrüstung

Tipp 1: Verwende immer dein Stativ: Bei langen Belichtungszeiten von mehreren Sekunden ist niemand in der Lage die Kamera absolut ruhig zu halten.  Wer kein Stativ mithat, aber einen Assistenten mitführt, kann das gerne ausprobieren.

Tipp 2: Lade deine Akkus: Nichts ist ärgerlicher als eine Kamera, die nicht genügend Strom für die Langzeitbelichtung hat. erstens ist der Spass schnell vorbei und zweitens ist das Bild meist nicht zu gebrauchen.

Tipp 3: Lade auch die Akkus deines Fernauslösers: Auch dieser Tipp wird häufig vergessen. Ich hatte mal einen Fotografen neben mir, der nur am Fluchen war: Der Funkauslöser war ausgefallen und er hat brav alle Langzeitbelichtungen beim Beenden der Belichtung verwackelt.Alternativ kann auch der Selbstauslöser (Bis 30 Sek.) verwendet werden.

Tipp 4: Ersatzakkus: Nichts ist schlimmer, als wenn in der Kälte der erste und einzige Akku den Geist aufgibt. Daher: Immer Ersatz mitführen, auch für den Fernauslöser

Tipp 5: Überprüfe deine Ausrüstung: Die Ausrüstung sollte stets auf Funktionalität geprüft werden. Insbesondere bei niedrigen Temperaturen können einige Gegenstände streiken. Also vorher überprüfen.


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Tipp 6: Habe immer eine Taschenlampe dabei: Ihr könnt euch nicht vorstellen wie schnell Objektivdeckel, Schrauben, Knöpfe, Tasten, etc. in der Dunkelheit verschwinden.

Tipp 7: Warme Kleidung und Regenschirm: Bei Belichtungszeiten von 30 sek. und mehr kann es bei der entsprechenden Witterung schnell kalt werden oder der Regen einen überraschen. Daher unbedingt vorher planen.

Tipp 8: Bei Kälte nicht neben dem Stativ springen: Auch wenn einem kalt wird sollte man unbedingt Ruhe bewahren. Der Boden federt weiter und es gibt durchaus verschwommene Bilder. Da hilft dann kein Stativ mehr.

Tipp 9: Reinigung Objektiv und Kamera: Reinige vorher dein Objektiv und deinen Sensor. Helles Licht, dass sich an dem Staubpartikeln bricht, hinterlässt hübsche helle und dunkle Flecken. Diese sind fast nicht mehr zu retuschieren bzw. nur mit größtem Aufwand zu entfernen, da sie sehr groß werden können. Daher: Vorbeugen

Kameraeinstellungen

Tipp 9: Möglichst kleine ISO-Zahl: Fotografiert bei möglichst kleinen ISO Zahlen. Das Rauschen wird es euch danken.

Tipp 10: Bulb-Modus/M-Modus: Der Bulb-Modus oder M-Modus sollte auf jeden Fall verwendet werden, wobei der M-Modus nur bis 30 Sek. reicht. Alles was länger fotografiert werden sollte, muss um Bulb-Modus fotografiert werden.

Tipp 11: Blende größer 10: Verwende eine Blende die Kleiner ist als Größe 10, also Blende 11, 12, …. . So erreicht man eine ausreichende Tiefenschärfe und die Sterne um die Lichtquellen.

Tipp 12: Spiegelvorauslösung: Verwende auch die Spiegelvorauslösung, da man so weitere kleine Wackler durch den Spiegelschlag verhindern kann. Ich selbst nutze dieses nicht, denke aber, dass die Ergebnisse auch so ganz gut aussehen.

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    ein Kommentar

    16. Dezember 2010 • Jan

    Laatzen Mitte, war ich auch schon. Gefällt mir aber in Farbe besser.


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