Die besten Fotostative – für jeden Zweck das richtige Stativ

By • am 1. Juli 2013 • Kategorie: Zubehör und Technik

Fotostative sind die Allzweckwaffe, wenn es um verwacklungsfreie und gestochen scharfe Fotos geht. Doch nicht jedes Stativ hält was es verspricht. Daher ist eine gute Vorauswahl und genaue Ausrichtung auf den jeweiligen Zweck unbedingt notwendig.

Fotostativ kaufen – Auf was sollte man achten?

Ein Fotostativ zu kaufen ist meistens mit hohen kosten Verbunden. Für jeden Zweck gibt es speziell zugeschnittenen Fotostative. Dazu gibt es im unteren Teil des Artikels mehr. Zunächst möchte ich darstellen, was man generell beachten sollte.

Die Hauptaufgabe eines Fotostativs ist die Kamera sicher und verwacklungsfrei zu tragen. Daher sollten die Stative eine ausreichende Tragkraft haben. Die Tragkraft des Stativs sollte das 1,3 bis 1,5 fache der Kamera mit Objektiv tragen können. Ich empfehle daher ein Fotostativ mit einer Tragkraft von 3 kg und mehr, da diese meistens ausreichende Reserven bieten.


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Wichtig für das Fotostativ sind auch die Verstellmöglichkeiten. Je nach Einsatzzweck, sollte das Stativ variabel anpassbar sein. Allerdings schlägt sich das auch im Preis nieder. Je variabler das Fotostativ, desto teurer. Besondere Aufmerksamkeit sollte man hier auf die Mittelsäule legen. Diese sollte einfach in die Horizontale gebracht werden können.

Viele Fotografen vernachlässigen das Gewicht. Grundsätzlich gilt: Je schwerer das Fotostativ, desto stabiler. Ein gutes Stativ ist nur das Stativ, das ich gerne mitführe. Jedes Fotostativ das zuhause liegen bleibt, ist ein schlechtes Stativ. Aber auch hier gilt: Je leichter desto teurer. Meiner Erfahrung nach sollte ein Stativ nicht deutlich über 1,5kg wiegen. Man sollte immer im Hintergrund behalten, dass man nicht nur das Fotostativ sondern auch den Rest der Ausrüstung mit sich herum tragen muss.

Da ich ein relativ großer Mensch bin, war für mich auch die maximale Höhe des Statives wichtig. Für mich war die niedrigste Grenze bei 160 m, ohne ausgefahrener Mittelsäule. Ständiges Arbeiten in gebückter Haltung ist auf Dauer einfach nur beschwerlich.

Die besten Fotostative

Allrounderstative

Diese Fotostative sind für den normalen Anwender geeignet. Sie zeichnen sich durch eine hohe Stabilität und mittlerem Gewicht aus. Meist liegen die Preise im mittleren bis unteren Bereich. Große Flexibilität dieser Fotostative ist nicht zu erwarten.

Für mich ist das Manfrotto 55XProB das beste Stativ in diesem Sektor. Dieses Fotostativ zeichnet sich durch eine kompakte und stabile Bauart aus und ist mit einer maximalen Höhe von 180 cm sehr gut geeignet. Mit der Tragkraft von 7 kg ist es optimal für schwere Kameras und Objektive geeignet.

Tragkraft  7 kg ★★★★★ 
Gewicht  2,4 kg ★★★☆☆ 
Flexibilität  Mittelsäule mit Schnellverschluss verstellbar ★★★☆☆ 
Packmaß  65,5 cm ★★★☆☆ 
Preis

Makrostative

Für Makrofotografen empfehle ich das Cullmann Magnesit 528C Carbon. Es ist sehr leicht, hat ein geringes Packmaß, aber was noch viel wichtiger ist, es ist in fast alle Richtungen verstellbar. Hier sind kaum Grenzen gesetzt. Die Beine lassen sich in alle Richtungen (auch nach oben) bewegen und die zwei Mittelsäulen ermöglichen ein flexibles Arbeiten. Ein wichtiger Vorteil, wenn man Makroaufnahmen mit Fotostativ produzieren will.

Tragkraft  7 kg ★★★★★ 
Gewicht  1,8 kg ★★★★½ 
Flexibilität  sehr hoch ★★★★★ 
Packmaß  52 cm ★★★★☆ 
Preis

Reisestative

An Reisestative werden besondere Anforderungen gestellt. Sie müssen gleichzeitig leicht und ein geringes Packmaß aufweisen. Leider leidet darunter auch die Stabilität. Die Flexibilität dieser Fotostative steht hier eher weniger im Vordergrund. Allerdings sollte das Stativ auch bezahlbar sein. Für die Reise empfehle ich daher das Fotostativ  Togopod ONE. Die max. Arbeitshöhe dieses Stativs beträgt 147 cm.

Tragkraft  5 kg ★★★★☆ 
Gewicht  1,2 kg ★★★★★ 
Flexibilität  Schnell aufgebaut und gute verstellbare Füße ★★★★☆ 
Packmaß  30 cm ★★★★★ 
Preis
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